Schlagwort: Geschichte der Psychiatrie
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Christopher Payne : Asylum. Inside the Closed World of State Mental Hospitals
We tend to think of mental hospitals as “snake pits”—places of nightmarish squalor and abuse—and this is how they have been portrayed in books and film. Few Americans, however, realize these institutions were once monuments of civic pride, built with noble intentions by leading architects and physicians, who envisioned the asylums as places of refuge,…
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Raymond Depardon : Manicomi
Buch von Raymond Depardon zu den Veränderungen in psychiatrischen Einrichtungen in Italien 1977 – 1981. Die Fotografien entstanden in Kliniken in Triest, Venedig, Neapel, Arezzo und Turin.
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Sandro Parmiggiani (Kurator) : Il volto della folia. Cent’anni di immagini del dolore
Katalog zu einer Ausstellung im Palazzo Magnani, Reggio Emilia und im Palazzo die Principi, Corregio vom 12. November 2005 bis zum 22. Januar 2006 zum Thema Fotografie und Psychiatrie.
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Sabine Jenzer, Willi Keller, Thomas Meier : Eingeschlossen. Alltag und Aufbruch in der psychiatrischen Klinik Burghölzli zur Zeit der Brandkatastrophe von 1971
Am 6. März 1971 brach in der psychiatrischen Klinik «Burghölzli» in Zürich ein Brand aus, bei dem 28 Männer der geriatrischen Abteilung den Tod fanden. Wenige Monate zuvor hatte der Pfleger Willi Keller ebendiese Abteilung samt ihren Patienten fotografisch dokumentiert.
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Julia Barbara Köhne : Kriegshysteriker. Strategische Bilder und mediale Techniken militärpsychiatrischen Wissens (1914 – 1920)
Im Ersten Weltkrieg wurde in der deutschen militärpsychiatrischen Kriegshysterieforschung und Massenpsychologie mithilfe spezieller Repräsentationstechniken eine besondere Wissensfigur gezeichnet: der „Kriegshysteriker“. Die massenhaften Erscheinungsweisen dieser Krankheit brachten unterschiedliche Wissensstrategien und -techniken sowie Deutungsmuster hervor.
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Helen Bömelburg : Der Arzt und sein Modell. Porträtfotografien aus der deutschen Psychiatrie 1880 bis 1933
Die psychiatrische Patientenfotografie ist bisher weitgehend unerforscht. Dieser Band stellt sie nun erstmalig umfassend vor und ordnet sie in ihren medizin- und kulturhistorischen Zusammenhang ein.
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Sander L. Gilman (Hrsg.) : The Face of Madness. Hugh W. Diamond and the Origin of Psychiatric Photography
Brattleboro 2014, Echo Point Books & Media ISBN 978-1-62654-923-4, Broschur 126 Seiten, 54 Tafelabbildungen, 20 cm x 25,5 cm
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G. B. Duchenne : Album de photographies pathologiques
Faksimileausgabe des Buches von 1862, erschienen bei J.-B. Baillière et Fils in Paris
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Annibel Cunoldi Attems : Diversité
Ausstellungskatalog der Charité in Berlin zu einem künstlerischen Projekt in Paris „Im Original ist die Arbeit der Künstlerin in einem Säulengang des Pariser Krankenhauses zu sehen. Im 19. Jahrhundert saßen dort die geisteskranken Frauen auf hölzernen Sitzen vor ihren Zellen. Cunoldi hat für ihre Installation die 22 Sitze mit Stahlplatten versehen. Auf diesen kreuzen sich…
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Bettina Brand-Claussen, Thomas Röske (Hrsg.) : Ins Gesicht sehen. Anonyme Fotografien aus der Anstalt Weilmünster 1905 – 1914
„Die Hoffnung der phänomenologischen Psychiatrie, eindeutige Indizien für einen ‚kranken‘ Kopf in Physiognomie, Mimik oder Haltung ablesen zu können, scheiterte. Folgenreich war der objektivierende Blick der Ärzte gleichwohl. Unter dem Eindruck der Krisen der zwanziger Jahre verengte er sich zum ‚bösen‘ Blick, mit dem man neben Geisteskranken vermehrt sozial Auffällige in Anstalten einwies, festhielt und,…
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Susanne Regener : Visuelle Gewalt. Menschenbilder aus der Psychiatrie des 20. Jahrhunderts
Wie und warum wurden seelisch kranke Menschen zum Bild? Seit Ende des 19. Jahrhunderts fotografierten Ärzte hinter Anstaltsmauern ihre Patienten. Mediziner versuchten durch das Medium Fotografie, das unsichtbare Seelenleben an fixierbaren Körpersymptomen kenntlich zu machen.
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Adrienne Burrows, Iwan Schumacher : Doktor Diamonds Bildnisse von Geisteskranken
Monographie zu Leben und Werk von Hugh Welch Diamond, der als Pionier der „psychiatrischen Fotografie“ gilt. Neben dem Text von Adrienne Burrows und Iwan Schumacher und 71 Tafelabbildungen der Porträts von Patienten enthält der Band auch zeitgenössische Originaltexte von John Connoly und Hugh Welch Diamond in deutscher Übersetzung.